
Nicht ohne Ausbildungsplatz in die Ferien
Zur Stärkung der beruflichen Bildung hat die Bundesregierung am 12. Dezember 2014 mit Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Länder im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam die neue "Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015 - 2018" besiegelt.
Im Rahmen dieses Paktes wurde vereinbart, dass auch das Handwerk jedem vermittlungsbereiten Jugendlichen, der zum 30.9. noch keinen Ausbildungsplatz hat, drei Angebote für eine betriebliche Ausbildung macht. Die berufliche und räumliche Mobilität des Jugendlichen ist dabei wichtig und wird unter Umständen durch Unterstützung der Agenturen für Arbeit oder der Länder flankiert werden.
In diesem Zusammenhang wird die Handwerkskammer eine Rundmail an alle Schulen im gesamten Kammerbezirk versenden. Diese soll den Aufruf an die Lehrer enthalten, alle Schüler zu melden, die ausbildungstechnisch zum Sommer noch "unversorgt" sind, sich also auch noch nicht für eine weiterführende Schule oder auf eine Lehrstelle beworben haben.
Die Vermittlung zwischen Handwerksbetrieben und ausbildungswilligen Jugendlichen übernehmen die Ausbildungsplatzmatcher der Handwerkskammer.